Wer möchte ein Tier in Pflege nehmen?

Was bedeutet Pflegeplatz im Klartext?

Ein Pflegeplatz soll ein vorübergehendes Zuhause für ein Tier von einem Tierschutzverein sein. Die Pflegeeltern sollen für das Tier sorgen als wäre es ihr eigenes. Der kleine Unterschied besteht darin, dass sie das Tier wieder abgeben sollen, wenn dieses ein endgültiges Zuhause gefunden hat.

Welche Kosten entstehen den Pflegestellen?

Das Futter für den Schützling wird vom Verein "Freiheit für Tiere" zur Verfügung gestellt. Natürlich sind wir sehr dankbar wenn die Pflegestelle sich bereit erklärt die Futterkosten für sein Pflegetier zu übernehmen. Sollte ihr Schützling einmal zum Tierarzt müssen, setzen sie sich bitte vor dem Besuch mit uns unter der
Tel.Nr.: +43(0)680 /302 29 03 oder freiheitfuertiere@gmx.at
in Verbindung. Kosten für den Tierarztbesuch können nach kurzer Rücksprache mit uns gegenverrechnet werden. Es entstehen dem Pflegeplatz somit keine Kosten !!!!!!

Wie kann ich eine Pflegestelle werden?

Wenn sie einen Hund oder eine Katze in Pflege nehmen möchten, ersuchen wir Sie uns telefonisch zu kontaktieren. +43(0)680/302 29 03 oder freiheitfuertiere@gmx.at.
Wir benötigen von Ihnen:

Vorname, Nachname
Ihre genaue Anschrift
Telefonnummer
Geburtsdatum
sowie den Namen, Adresse und die Telefonnummer Ihres Tierarztes.

Bei dem telefonischen Erstkontakt werden wir uns erlauben einen Termin für einen Besuch bei Ihnen, zu einem persönlichen Gespräch um Sie und die Umgebung kennen zu lernen, zu vereinbaren. In diesem persönlichen Gespräch werden Ihre Wünsche und Vorstellungen betreffend Hund od. Katze und Ihre Aufgaben und Pflichten als Pflegestelle besprochen.

Nun noch ein paar nützliche Anmerkungen!

Sie haben Interesse einem Hund ein Zuhause oder einen Pflegeplatz zu geben.
Bevor Sie sich dafür entscheiden möchten wir Sie bitten folgende Dinge zu bedenken.
Bei diesen Hunden handelt es sich um Hunde denen in vielen Fällen bis jetzt nichts Gutes im Leben passiert ist.
Trotz der Misshandlungen die sie erfahren mussten, sind sie gutmütig und meistens stubenrein.
Tatsache ist jedoch, dass man diesen Hunden sehr viel Geduld entgegenbringen muss. Man muss sie erst erziehen! Viele dieser Hunde haben noch nie zuvor ein Haus betreten. Manchmal muss Treppensteigen erst geübt werden. Viele Hunde erstaunen uns, dass sie vom ersten Tag an sauber sind. Andere benötigen Verständnis, um die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten und gleichzeitig zu verstehen, dass das Geschäft draußen zu erledigen ist. Sollte doch einmal ein Malheur im Haus passieren, bestrafen Sie ihn nicht, das verängstigt ihn nur und führt zu noch mehr Verwirrung, Panik und weiteren Zwischenfällen.

Sie und Ihr Hund brauchen Zeit, sich kennen zu lernen. Gehen Sie davon aus das er Wörter wie "komm, hier, Fuß" noch nie gehört hat und zeigen ihm in kleinen Schritten, was Sie damit meinen. Beginnen Sie damit, ihn zwischen sich und z.B. Ihrem Begleiter hin und her rennen zu lassen (zu Hause), rufen Sie ihn beim Namen und begrüßen sie ihn überschwänglich, wenn er ankommt - wie lange das auch dauern mag. Gehorsamsübungen sind eine ausgezeichnete Hilfe bei der Sozialisierung und vertiefen die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Denken Sie jedoch daran, dass die Übungen den Hund ermüden und brechen Sie die Übung mit einem positiven Erlebnis ab, bevor der Hund müde ist. Lassen Sie den Hund in den ersten 2 Monaten nicht von der Leine. Hat sich der Hund eingewöhnt, liegt es im Ermessen des Besitzers, ob er ihn frei laufen lassen kann oder nicht. In der Stadt bzw. auf der Straße sollte der Hund an der Leine bleiben.

Für den Fall, dass Ihr Hund einmal nicht zurückkommt, ist es von Vorteil wenn er eine Hundemarke trägt und gechipt ist. Ein Schildchen mit Telefonnummer ist ebenfalls sehr nützlich!.

Viele Jahre Tierschutz haben uns gezeigt, dass Leute anrufen und einen Hund nehmen möchten, der dann nach ein paar Tagen von uns wieder geholt werden muss, weil er zB. an der Leine zieht, ein Lackerl gemacht hat, weint wenn man ihn alleine lässt, etc. - für uns alles Dinge die mit ein bisschen Geduld und Erziehung in den Griff zu bekommen sind. Wir wollen Ihnen und unseren Hunden das Herumreichen ersparen.

Wie schnell ein Hund einen Fixplatz findet ist sehr unterschiedlich. Eine fixe Zusage diesbezüglich ist nicht möglich, als Richtwert kann man vielleicht sagen es dauert zwischen 1 Woche und 6 Monaten.

Sollte Ihnen der Pflegehund jedoch so sehr ans Herz wachsen, dass Sie ihn fix übernehmen möchten, dann ist eine Schutzgebühr zu entrichten. Diese Schutzgebühr dient nicht nur dazu, unüberlegte Schnellentscheidungen zu verhindern - Sie helfen Transport-, Tierarzt- Pflege- und Aufenthaltskosten mit zu finanzieren.

Fühlen Sie sich dieser Aufgabe gewachsen?
Sind Sie bereit die Verantwortung für eines dieser armen Geschöpfe zu übernehmen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter der
Tel.Nr.: +43(0)680/302 29 03 oder freiheitfuertiere@gmx.at .